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Arrangieren - Binden - Stecken
Zum Blumenstecken gehört eine besondere Einstellung zur Natur.
Heutzutage gibt es verschiedene Schulen des Blumenarrangements,
und jede Schule hat eine andere Einstellung zur Natur entwickelt.
Im 8. Jahrhundert begann man in Kreisen des Adels, vor Buddha-Statuen als eine Art Opfergabe Blumen hinzustellen.
Man wollte als Opfergabe möglichst schöne Blumen darbringen, aber Blumen von perfekter,
makelloser Gestalt existieren fast nur als Illusion, aber kaum in der Realität.
Man suchte in den Blumen die perfekte Schönheit und daraus
hat sich das Blumenarrangement allmählich entwickelt. Die Einstellung zur Natur
hat sich dadurch natürlich mitentwickelt.
Etwa im 12. Jahrhundert begannen auch Bürger mit Blumenstecken und
im 15. Jahrhundert haben sich die Grundlagen des Blumenarrangements entwickelt,
wie es sie heute noch gibt.
Viele Leute stellen sich vor, dass man sich im Blumenarrangement um eine verkleinerte Darstellung
der Natur bemüht oder dass man dabei versucht, die Natur nachzumachen,
aber im Blumenarrangement bemüht man sich nicht um die Darstellung eines vorübergehenden
Zustands der Natur, sondern um die Darstellung des Lebens, wie es sich im Laufe der Zeit verändert,
und der Ewigkeit.
Der Grundgedanke dabei ist, dass es für die Natur einen einzigen Ursprung gibt,
und dass alle Phänomene in der Natur im Zusammenwirken zweier Energieströme aus
dem gemeinsamen Ursprung entstehen. Die Energieströme sind das Licht und der Schatten.
Das Leben ist Licht, und der Tod ist Schatten, und das Licht ist die Ausstrahlung der Kraft,
aber der Schatten ist die nach innen gewandete Kraft.
Licht und Schatten beeinflussen einander positiv oder negativ,
und daraus entwickeln sich die Phänomene in der Natur.
Im Blumenarrangement symbolisieren Blumen und Zweige diese Beziehungen zwischen Licht und Schatten.
Im Blumenarrangement soll man sich an den Blumen nicht wie an Schnittblumen erfreuen,
sondern man soll sich vorstellen, sie steckten noch in der Erde.
Da Pflanzen in der Natur normalerweise nicht von perfekter Gestalt sind,
biegt man sie im Blumenarrangemnt oder schneidet störende Zweige, Blumen und Blätter ab.
Auf diese Weise erhält man eine makellose Gestalt. Um den Anblick dieser Gestalt zu geniessen,
stellt man Blumenarrangements in die Bildnische.
Der Hintergrund, vor den man ein Blumenarrangement stellt, soll einfach sein.
Wenn die Wand in der Bildnische mehrfarbig oder gemustert ist,
kann man sich nicht auf das Blumenarrangement konzentrieren.
Da man Blumenarrangements meist in die Bildnische stellt, steckt man die Blumen so zusammen,
dass sie am schönsten aussehen, wenn man sie von vorne betrachtet.
Das ist anders als bei einem Blumenarrangement nach europäischer Art.
In Europa sieht man sich Blumengestecke und Blumensträusse von allen Seiten an.

Eine weisse Blume,
ganz klein und ganz zart,
wächst aus dem Schotter hervor,
aus dem Geröll
und streckt sich der Sonne entgegen.
Ich stehe davor, ganz ergriffen,
denk’ an mein Leben
und wünsche mir,
vor allen anderen Dingen,
dass mir das gleiche
wie dieser Blume möge gelingen.

Ikebana
ist die klassische japanische Kunst des Blumenarrangierens, deren Ziel es ist,
Blumen, Zweige und Blätter zur Geltung zu bringen und dabei selbst zu geistiger Konzentration,
Ruhe und Harmonie zu finden.

Aus den Pflanzen entstehen vergängliche Skulpturen, die die Stimmung einer Jahreszeit,
den Charakter einer Landschaft oder aber die Gefühle des Gestalters anklingen lassen.
Es geht dabei nicht um eine möglichst grosse Fülle von Pflanzen, sondern um die Schönheit
jedes einzelnen Elementes. In dieser Konzentration auf das Wenige, Wesentliche,
auf das Hier und Jetzt liegt der geistig-meditative Aspekt der Blumenkunst.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich in Japan verschiedene Ikebana-Schulen.
Die traditionsreichste ist die auf das 8. Jahrhundert zurückreichende Ikenobo-Schule,
in der auch heute noch streng geregelte klassische Formen wie
z.B. Rikka und Shoka neben modernen, freien Formen gepflegt werden.
In der 1926 gegründeten Sogetsu-Schule steht der freie künstlerische Ausdruck im Vordergrund.

Die Arrangements vermitteln wie andere Formen moderner bildender Kunst Gedanken
und Gefühle des Gestalters. Ikebana lässt uns die Schönheit der Natur intensiver
wahrnehmen und vermittelt uns inmitten unserer technisierten Welt Momente tiefer Naturerfahrung und Harmonie.

Blumen sind an jedem Weg zu finden,
doch nicht jeder weiss, den Kranz zu winden.

Zunächst einige allgemeine
Techniken des Blumenarrangierens:
- Das Andrahten, Stützen, Angabeln
Blätter (Galax, Efeu)
Blüten (z. B. Gerbera)
grüner Draht (35 cm lang, Stärken 0,7-0,9)

Das Andrahten von Blättern:
Selten sind die Stiele von Blättern so lang, dass man sie in einem Strauss voller
Blüten mit einarbeiten kann, deshalb werden sie künstlich verlängert, also angedrahtet.
Die Blätter auf die nicht glänzende Seite umdrehen.
Das dünne Drahtstück (0,7 mm) vorsichtig direkt unter einer Blattachse bis zur
Drahtmitte durchziehen (durchweben), danach eine Hälfte des Drahtes vorsichtig
im 90 °-Winkel umbiegen. Danach das so umgebogene Drahtstück um Blattstiel und zweite
Stielhälfte herum wickeln. Anschliessend das Drahtstück weiter am Blattstiel bis zur
Schnittstelle hinunter umwickeln. Drahtenden miteinander verdrehen.
Das Stützen von Blüten:
Gerberablüten als Rechtshänder in die linke Hand nehmen beziehungsweise kurz unterhalb
der Blüte festhalten. Mit der rechten Hand den dünnen, rostfreien Draht in den Blütenboden
einstecken und anschliessend den Draht grosszügig und nicht zu fest um den Blütenstiel herum,
zur Schnittstelle hinunter umwickeln. Das Drahtende „verwahren“ oder verdrehen.
Das Angabeln von Material-Büscheln:
Draht um die Stiele von Blätter-Büscheln oder Fruchtständen herumwickeln um zu fixieren,
danach den jeweiligen Draht bis zur Mitte durchziehen und zu einer Art „Haarnadel“ biegen.
Die eine Hälfte (siehe „Andrahten“) um Stiel und andere Hälfte des Drahtstückes herum, abwickeln.

- Das Kranzbinden
grüner Wickeldraht (Stärke 0,9 mm)
Strohkranzrohling („Römer“, 4 cm bis 10 cm breit je nach Kranzdicke)
Zweige von Steineiche

Zweige mit einer guten Reb- oder Gartenschere zurecht und in etwa 5 cm lange Abschnitte schneiden.
Büschel zusammen legen und mit grünem Draht bündeln bzw. angabeln.
Draht an einer Stelle des ausgewählten Strohkranzrohlinges fixieren.
Anschliessend als Rechtshänder den Römer in die linke Hand nehmen, die kleinen Zweigabschnitte
mit der rechten Hand von aussen nach der Kranzmitte hin parallel zueinander am Kranzrohling anlegen.
Zum Fixieren der Zweige den Draht um die Stiele wickeln und fest anziehen.
Danach eine zweite Reihe von Zweigabschnitten schuppenartig auf die Stiele der Vorreihe legen,
wieder fixieren. Die angegabelten Büschel oder Bündel ebenfalls im Kranz einarbeiten.
Nach diesem Prinzip weiter arbeiten, bis der Rohling vollständig mit grünem Material bedeckt
und die gewünschte Kranzdicke erreicht ist.

- Das runde Gesteck
1 Viereck-Flechtkorb ( getrocknete Mühlenbecchia )
Haushaltfolie
Frischblumen-Steckmasse
Efeuranken
Galaxblätter
grüner Wickeldraht ( Stärke 0,9 mm )
2 cremefarbene Rosen

Steckmasse durchdringend wässern und in das zuvor mit wasserdichter Haushaltfolie
ausgeschlagene Viereck-Korbgefäss einpassen. Die Steckmasse muss etwa 1 cm über
der so genannten Wasserkante des Gefässes hinausragen. Restliche Stücke der Steckmasse
am inneren Gefässrand einstecken bzw. einkeilen, damit die Basis-Steckmasse
nicht verrutscht. Wenn alle vier Kanten der grünen Steckmasse mit einem Messer
grosszügig abgeschnitten (=“abgekantet“) werden, brechen beim Einstecken der Materialien
diese Ecken nicht ab.Zusätzliches Wasser einfüllen.
Efeuranken klein und zurecht schneiden, Stiele mit einem guten Messer kurz anschrägen
und vom Gefässrand her beginnend kreisrund und zur Mitte hin, einstecken.
Galaxblätter andrahten. Die so verlängerten Stiele der Blätter ebenfalls am Gefässrand
einstecken um diesen vollständig zu bedecken.
Die Steckmasse bis auf eine kleine Fläche in der Steckmasse-Mitte bestecken.
Rosenstiele bis auf etwa 8 cm kürzen und senkrecht tief in die Steckmasse-Mitte einarbeiten.

- Das Gesteck
1 cremefarbenes Gefäss oder: kleiner Übertopf
Frischblumen-Steckmasse
getrocknetes Euphorbiumgrün
1 „Elchblatt“ (Philodendronblatt)
Galaxblätter
Apfelbaumzweige
grüner Wickeldraht ( Stärke 0,9 mm )
5 bis 7 gelbe, lange Tulpen

Das Gefäss mit zuvor durchdringend gewässerter Steckmasse füllen.
Die Steckmasse ein Zentimenter über dem Gefässrand hinausragen lassen,
danach die Steckmasse-Basis mit Einzelstücken rutschfest im Gefäss einkeilen.
Galaxblätter andrahten, Zweige zurecht schneiden, Trockenzweige klein schneiden.
Die grüne Steckmasse-Basis mit grünen Materialien üppig und am Gefässrand entlang
überhängend bestecken. Die Steckmasse-Mitte für die Tulpen frei lassen.
Die Tulpen lang lassen, Schnittstelle kurz anschrägen, danach die erste Tulpe
senkrecht in die Steckmasse-Mitte einstecken. Die Länge der Blütenstiele soll
bei einer dekorativen Arbeit etwa zwei Drittel ausmachen, die Höhe des Gefässes etwa
das andere Drittel.
Alle weiteren Tulpen Kopf an Kopf, Stiele senkrecht und parallel zueinander nacheinander
kompakt einarbeiten. Die Zweige als Abschluss um die Tulpenstiele herum, einstecken.
Einen weiteren grünen Schwerpunkt mit einem Philodenronblatt parallel neben den Tulpen, einsetzen.

Blumen auf dem Meer
sind ein Meer voller Blumen.
Und die Freude darüber,
was die Natur uns schenkt.

Einige Beispiele für schöne Arrangements:
Sommerstrauss in gelb und weiss
Frauenmantelblüten („Alchemilla“)
Knopfmatricaria
Vergissmeinnicht
gelbe Flockenblume (“Centaurea macrocephala")
gelbe Sumpfwolfsmilch (“Euphorbia palustris")
Johanniskraut
Bast

Die Blüten im letzten Stieledrittel von allen Blättern befreien. Danach in Wasser stellen.
Zum Straussbinden mit drei bis vier Basisblüten beginnen.
Diese Kopf an Kopf liegend an den Stielen zusammen nehmen.
Alle weiteren Blüten um diese Straussbasis herum kompakt anlegen.
Die Blütenzusammenstellung kann bunt durcheinander oder mit Farbschwerpunkten gearbeitet werden.
Der Strauss muss mehrmals gedreht und auf gleichmässiges anordnen der Blüten überprüft werden.
Die Blütenoberfläche soll rund und füllig wirken.
Alle Stiele mit der Gartenschere auf die gewünschte Länge schneiden,
Stiele mehrmals umwickeln um zu fixieren, Bandenden verknoten.
Die Schnittstellen können mit einem guten Gartenmesser noch einmal frisch angeschrägt werden.

Rosen im Haferstern
rosafarbene Feldrosen
Frauenmantelblüten
Rotlaubblätter
Hafer vom Feld
Steckdrahtstücke (12er, 30 cm lang)
Bast

Hafer mit Fruchtständen in etwa gleich lange Stücke schneiden, anschliessend zu je 10 Stielen bündeln.
In der Stielmitte der Bündel jeweils ein Steckdrahtstück anlegen,
Draht zwei- oder drei Mal um die Stiele wickeln, Drahtenden zusammen nehmen
und im 90 ° Winkel umbiegen.
Etwa fünfzehn dieser Bündelungen anfertigen. Rosen- und Frauenmantelstiele zurechtschneiden.
Danach die Drahtstücke mit den Haferbündelungen nacheinander zur Hand nehmen
(die Hand hält nur das Drahtstück), die Haferbündelung liegt waagerecht.
Das nächste Bündel versetzt zum ersten und sternförmig anlegen.
Alle Drahtstücke des Hafersternes hält man in der Hand.
Die Rosen und Frauenmantelblüten von oben durch in die Bündelung hindurch in die
Zwischenräume einstecken, Stiele nach unten durchziehen.
Die Blüten liegen auf dem Haferstern auf.
Strauss füllen bis er gleichförmig und rund gearbeitet ist und die Blüten gut verteilt sind.
Zum Schluss die roten Blätter nach dem gleichen Prinzip einstecken.
Stielenden und Drähte mit Bast umwickeln um zu fixieren. Bastenden verknoten und abschneiden.
Strauss auf einer pinkfarbenen Stoffbahn präsentieren.
TIPP:
Da die Haferstiele nicht im Wasser stehen, trocknen sie dekorativ ein.
Die frischen Blüten können jederzeit durch andere ausgetauscht werden. So hat man lange am Haferstrauss!

Sommersträusse – blau-gelb
8 bis 10 Kornblumenblütenstiele
Bartnelken in bordeaux-weiss
Sommer-Schafgarbe
Astillenblüten
Frauenmantel („Alchemilla“)
Bast

Alle Blütenstiele zunächst im unteren Drittel von Blättern befreien
und auf die gewünschte Länge schneiden, zum Straussbinden bereitstellen.
Die Kornblumen zunächst als Straussbasis Kopf an Kopf zueinander,
Stiele nach unten etwas schräg anlegen. Um diese blaue Straussbasis herum die Bartnelken anlegen.
Die Blüten werden manschettenartig um die Kornblumen herum angelegt.
Anschliessend – ebenfalls – manschettenartig Schafgarbe, Astillenblüten und Alchemilla,
bis ein bunter Sommerstrauss entstanden ist. Die gelben Alchemillablüten dürfen sehr üppig gearbeitet werden,
damit sie über den späteren Vasenrand hinaushängen.
Stiele mehrmals fest mit Bast umwickeln, Bastenden verknoten und abschneiden
(hilfreiche Hände sind hier gefragt) oder den Strauss an der Bastumwickelung festhalten und zum Knoten umdrehen
(für Könner!).

Festlicher Tischschmuck mit Usambaraveilchen
Usambaraveilchen (weiss, blau, rosa, Pflanztöpfe)
Frischblumensteckmasse-Kranz
Clematisblätter
Usambaraveilchen-Blätter
Kletterhortensienblüten
pinkfarbenes Organzaband
Schmuckstecknadeln
grüner Steckdraht (Stärke 12)
lilafarbener flacher Teller
2 Wassergläser
Blumenwasser-Färbekonzentrat (grün)
Weinblätter
2 Teelichte

Tisch mit pinkfarbener Tischdecke eindecken. Für den Kranz eine lilafarbene flache Schale
in die Tischmitte stellen. Wassergläser mit senkrecht eingesteckten Weinblättern füllen,
mit grün gefärbtem Wasser auffüllen, Teelichte einsetzen.
Steckmasse-Kranz durchdringend wässern und in die kompostierbare braune Schale zurücksetzen.
Blüten und Blätter jeweils von der Pflanze abschneiden und zwei Stunden in Wasser stellen.
Die Veilchenblätter andrahten und im Wechsel mit Clematisblättern von unten beginnend
am Schalenrand überlappend nebeneinander einstecken.
Die zweite Blätterreihe etwas versetzt, über die erste Reihe einarbeiten.
Anschliessend die Hortensienblüten, zarte Usambarablüten und weitere Blätter einstecken.
Den Kranz üppig und luftig, d. h. die Blüten mit vielen „Höhen und Tiefen“
in die Steckmasse stecken.An vier oder fünf Stellen im Kranz die Schmuckbänder anknoten,
den Kranz auf der farblich passenden Schale auf der Tischmitte präsentieren.

Geranienkranz
1 Frischblumensteckmasse-Kranzform
8 bis 10 pinkfarbene Geranienblüten
Frauenmantel („Alchemilla“)
Geranienblätter
rote künstliche Kirschen
rosafarbenes Organza-Schmuckband
Steckdraht der Stärke 10

Die Steckmasse-Kranzform aus der dazugehörenden Schale nehmen und durchdringend wässern.
Es genügt, den Kranz kopfüber ins Wasser zu legen, er muss nicht getaucht werden.
Kranzform in die kompostierbare Schale zurücksetzen.
Blätter und Blüten etwa zwei Stunden vor dem Stecken ins Wasser stellen.
Danach kann der Kranz gearbeitet werden: Zunächst die Blätterstiele kurz anschrägen
und am Schalenrand beginnend nebeneinander einstecken, um diesen zu bedecken.
Die zweite Blätterreihe überlappend und versetzt zur ersten Reihe einstecken.
So weiter arbeiten bis die Steckmasse vollständig mit Blättern bedeckt ist.
Anschliessend die kurz geschnittenen Frauenmantelblüten in die Blätter-Zwischenräume einstecken.
Geranienblütenstiele bis auf etwa 5 cm kürzen, Blüten im Blätterkranz obenauf einarbeiten.
Organza-Schmuckband in fünf gleich lange Stücke abschneiden und zu einer Art „Schleife“ legen,
Schleife mit Steckdraht „andrahten“ und im gleichen Abstand zueinander an fünf Stellen im Kranz
verteilt, einstecken. Den fertigen Kranz auf einer pinkfarbenen Stoffbahn präsentieren
und Arrangement mit künstlichen Kirschen ausdekorieren.

Festlicher Rosenstrauss
Pfingstrosen in apricot, rosa und rot
Rosenblüten in pink und rot
Efeuranken
Brombeerkraut
Hostablätter
Alchemilla („Frauenmantel“)
Zaunrübenranken (wild)
Naturbast

Arbeitsvorbereitung:
Blütenstiele auf einheitliche Länge schneiden, alle grünen Blätter im unteren Stieldrittel
entfernen, Stiele ins Wasser stellen.
Ranken zurecht schneiden, den Stielbereich an den Schnittstellen ebenfalls von Blättern befreien,
dann auch ins Wasser stellen.
Naturbast durchdringend wässern.
Straussbinden:
Für die Straussbasis etwa drei bis vier volle Blüten parallel zueinander und Kopf an Kopf anlegen.
Grünmaterial, wie beispielsweise Alchemilla, Brombeerkraut und Efeuranken um die Blütenbasis
herum spiralförmig anlegen. Danach im Wechsel Blüten und grünes Füllmaterial um die Straussbasis
herum anlegen. Den Strauss während des Arbeitens immer wieder drehen und auf symmetrisches Anlegen
der Stiele achten.
Zum Schluss die Hostablätter manschettenartig um Blüten und grüne Stiele legen,
alle Stiele mit doppeltem Naturbast an der „Haltestelle“ mehrmals umwickeln um zu fixieren.
Bastenden verknoten und abschneiden.

Pflückst du Blumen, sei bescheiden.
Nimm nicht gar so viele fort!
Denn die Blumen müssen leiden
und sie zieren ihren Ort.

Nostalgische Bilder
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Wenn du kleine Dinge
in aller Ruhe geniessen kannst,
dann wohnst du
in einem Garten voller Seligkeit.


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